Smart was yesterday. Today you use the knowledge of the world.

In my research on the KDE desktop (Linux), it is always mentioned that this is not for Mac users because you can set so much and they are not the brightest technically and are easily overwhelmed. Funny how the view changes so. If you really want to be up-to-date, you can no longer get around Linux. (I’ve been saying for years 😉 )

https://kde.org/distributions/

Radical Enlightenment A World of Open Sources by A.E. Freier

As many have now noticed, the federation is not an alternative to Twitter, but part of the path to an entirely new society. Those who are interested in the political, historical or philosophical classification can read about it here, among other places.

Complete edition of the first book in six languages — READ

english – deutsch – español – русский – français – 中文的

Radical Enlightenment- A World of Open Sources

I’m glad to see that some smart, reflective people are reading and critiquing „Radical Enlightenment- A World of Open Sources.“ At the moment, the writings are only available in German, but I would like to translate them into other languages with your help. For the beginning I have set up a matrix room.

main source: https://word.undead-network.de/category/radikale-aufklaerung/

Matrix Room: https://matrix.to/#/#radical_enlightenment:undeadchemnitz.de

Radikale Aufklärung- eine Welt der offenen Quellen Diskussion

Es freut mich, dass einige kluge, reflektierte Menschen „Radikale Aufklärung- eine Welt der offenen Quellen“ lesen und kritisch begleiten. Im Moment gibt es die Schriften nur in deutsch. ich würde die aber gern, mit eurer Hilfe, auch in andere Sprachen übertragen. Für den Anfang habe ich einen Matrix-Raum eingerichtet.

Quelle: https://word.undead-network.de/category/radikale-aufklaerung/

Matrix Raum: https://matrix.to/#/#radical_enlightenment:undeadchemnitz.de

 

10. Kapitel Radikale Aufklärung – Software und die offenen Quellen

Radikale Aufklärung –> Alle Kapitel

Software und die offenen Quellen

Wenn wir davon ausgehen, was wir ja hier machen, dass die gesamte Welt und alle Bereiche der Gesellschaft digitalisiert sind bzw. werden, dann rückt eine Kulturleistung der Menschheit in den Fokus, die Software. Software und Programmiersprachen sind damit kein simples Nebenprodukt einer neuen Technik mehr, sondern sind das Rückgrat und die Basis dieser neuen digitalisierten Welt.

Programmiersprachen sind kunstvolle Informationswerkzeuge, die an Komplexität und Gehalt den klassischen Hochsprachen in nichts nachstehen. Alles, was wir heute als Digitalisierung oder Internet bezeichnen, beruht auf Software. Jede Applikation, jede Website, jede Maschinensteuerung, jede Steuerung eines Atomkraftwerks, einfach alles, was in irgendeiner Art digital ist (und das ist in einer digitalen Gesellschaft eben alles) wird über Software, das heißt über ein von Menschen erstelltes Schriftstück gesteuert. Es ist gewissermaßen Literatur in einem völlig neuen Sinn.

Wenn man sich das klarmacht, wird deutlich, dass es sich dabei um ein Machtinstrument, wenn nicht gar um DAS Machtinstrument einer neuen Zeit handelt. Software kann die Basis der Informationsgesellschaft, also die Information, beliebig ändern, manipulieren, löschen und erschaffen. Das ist zum einen ihre Aufgabe, zum anderen lässt dies enorm viel Platz zum Missbrauch aller Art.

Die Frage ist somit, wie lässt es sich erreichen, dass die Menschen, trotz unterschiedlicher Voraussetzungen und Fähigkeiten, Besitzer der Software werden können, die sie benutzten und benutzen müssen? Die Antwort ist, dass sich diese Software so weit dezentralisieren muss, dass sie am Ende niemanden gehört, oder positiv, dass sie allen gehört.

Dieser Grundsatz klingt recht abstrakt und undurchsetzbar. Aber es gibt eine verblüffend einfache Logik, die das bewerkstelligen kann. Und das ist, wie zu erwarten, die open source Software. Nicht alle quelloffenen Anwendungen sind damit gleich emanzipatorisch, aber die Struktur dahinter ist mächtig und hat die Fähigkeit dieses Ziel zu erreichen.

Am Anfang des 21. Jahrhunderts ist die Relevanz quelloffener Strukturen nicht erkannt. Offene Software gilt als Nischenprodukt, welche zwar kostenlos, aber von meist schlechter Qualität ist. Die Idee dahinter scheint zu simpel, um von gesellschaftlichem Stellenwert zu sein. Doch schaut man sich die Definition genauer an, zeugt sie von enormer Kraft.

Wie oben erwähnt gibt es drei Grunddefinitionen als Voraussetzungen.

Zum einen wäre da die freie Zugänglichkeit. Die erste Definition lautet: “Die Software liegt in einer für den Menschen lesbaren und verständlichen Form vor”. Das heißt, jeder Mensch, der die entsprechende Programmiersprache beherrscht, kann das Geschriebene verstehen und in jeder Form verändern. Das setzt voraus, dass es für eine Allgemeinbildung in einer digitalisierten Welt unerlässlich ist, dass eine dieser “neuen” Sprachen beherrscht wird. Wäre das so, würde vollständige Transparenz der oben als Machtinstrument definierten Strukturen möglich sein. Da das nicht alle gleich gut können, reicht es bei einem vollkommen freien Quellcode ja, wenn eine ausreichend große Menge der Zoon politikon nach individuellen Fähigkeiten diese Überprüfung der Instrumente übernimmt. Da der Quelltext offen vorliegt, kann das eine enorm große Gruppe von Experten sein, die sich noch nicht mal kennen müssen, um diese Aufgabe zu erledigen.

Die zweite Definition lautet: “Die Software darf beliebig kopiert, verbreitet und genutzt werden.” Dies sichert zum einen, eine permanente Verfügbarkeit und zu anderen ist es eine radikale Abkehr vom Privatbesitz von Software. Moderne Software wird als Menschheitsleistung begriffen und kann damit keinen Besitzer haben. Verbindet man das mit der ersten Definition wird klar welches Potenzial dahintersteht und man kommt zur dritten Definition “Die Software darf verändert und in der veränderten Form weitergegeben werden.”

Wenn jeder zu jeder Software uneingeschränkt Zugang hat und diese Texte in jeder beliebigen Form verändern und wiederum allen uneingeschränkt zur Verfügung stellen kann, entsteht eine unglaubliche Kombination an Wissen. Auch werden, ganz dialektisch, Widersprüche aufgelöst. Sind die Anwendungen für eine Gruppe unnutzbar und falsch, dann kann sie Änderung zu ihrem Vorteil vornehmen, ohne die Gruppe zu bevormunden, die mit der Originalanwendung gut zurechtkommt.

Eine dialektische Synthese, ein echter Pluralismus könnte entstehen.

Lesen, lernen, widerlegen..

In einer Welt, wo Wissenschaftler, Entscheider und Menschen, die eigentlich die Welt reflektieren müssten, alles auf 140 Zeilen reduzieren können, muss ja der Wahnsinn ausbrechen. Für eine Kultur des Lesens, Lernens und Reflektierens. Heute ist ja Sonntag, da kann man auch mal etwas lesen. Oder man hört sich die TTS Sprachdatei an, die es zu jedem Kapitel gibt.

https://word.undead-network.de/category/radikale-aufklaerung/

Open Source als philosophisch, ethisches Phänomen

In meiner Essay Sammlung „Radikale Aufklärung – Eine Welt der offenen Quellen“ versuche ich die Open Source Bewegung als relevantes, historisches Phänomen zu beleuchten. 5 Kapitel habe ich schon und bin von der Ethik und der Freiheit nun zu den offenen Quellen vorgestoßen. Wen so was interessiert, kann das gern mal lesen und mich widerlegen. Ich bin für jeden Gedanken dankbar.

https://word.undeadnetwork.de