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Undead-A-Social

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Die TAZ – Gott hab sie selig – macht ja jede idiotische Albernheit, die die US‑Liberalen so auscheißen, mit.

Schon länger hält sich die Anti-Trump-Liga in den USA für “sozialistisch”. Nur sozialistisch würde halt bedeuten, dass Leute wie Taz‑Leser oder US‑Liberale entmachtet werden und die Arbeiterklasse die Macht übernimmt.
Was die meinen, ist ein Kapitalismus nur mit ihnen als Elite – also ein klares konservatives „Weiter so!“
Marx, der hier abgebildet ist, (übrigens steht das in meiner Heimatstadt), beschreibt diese Art Spinnertum folgendermaßen:

Der konservative oder Bourgeoissozialismus

Ein Teil der Bourgeoisie wünscht den sozialen Mißständen abzuhelfen, um den Bestand der bürgerlichen Gesellschaft zu sichern.

Es gehören hierher: Ökonomisten, Philantrophen, Humanitäre, Verbesserer der Lage der arbeitenden Klassen, Wohltätigkeitsorganisierer, Abschaffer der Tierquälerei, Mäßigkeitsvereinsstifter, Winkelreformer der buntscheckigsten Art. Und auch zu ganzen Systemen ist dieser Bourgeoissozialismus ausgearbeitet worden.

Die sozialistischen Bourgeois wollen die Lebensbedingungen der modernen Gesellschaft ohne die notwendig daraus hervor gehenden Kämpfe und Gefahren. Sie wollen die bestehende Gesellschaft mit Abzug der sie revolutionierenden und sie auflösenden Elemente. Sie wollen die Bourgeoisie ohne das Proletariat. Die Bourgeoisie stellt sich die Welt, worin sie herrscht, natürlich als die beste Welt vor. Der Bourgeoissozialismus arbeitet diese tröstliche Vorstellung zu einem halben oder ganzen System aus. Wenn er das Proletariat auffordert, seine Systeme zu verwirklichen und [80] in das neue Jerusalem einzugehen, so verlangt er im Grunde nur, daß es in der jetzigen Gesellschaft stehenbleibe, aber seine gehässigen Vorstellungen von derselben abstreife.

Eine zweite, weniger systematische, nur [81] mehr praktische Form dieses Sozialismus suchte der Arbeiterklasse jede revolutionäre Bewegung zu verleiden, durch den Nachweis, wie nicht diese oder jene politische Veränderung, sondern nur eine Veränderung der materiellen Lebensverhältnisse, der ökonomischen Verhältnisse ihr von Nutzen sein könne. Unter Veränderung der materiellen Lebensverhältnisse versteht dieser Sozialismus aber keineswegs Abschaffung der bürgerlichen Produktionsverhältnisse, die nur auf revolutionärem Wege möglich ist, sondern administrative Verbesserungen, die auf dem Boden dieser Produktionsverhältnisse vor sich gehen, also an dem Verhältnis von Kapital und Lohnarbeit nichts ändern, sondern im besten Fall der Bourgeoisie die Kosten ihrer Herrschaft vermindern und ihren Staatshaushalt vereinfachen.

Seinen entsprechenden Ausdruck erreicht der Bourgeoisiesozialismus erst da, wo er zur bloßen rednerischen Figur wird.

Freier Handel! im Interesse der arbeitenden Klasse; Schutzzölle! im Interesse der arbeitenden Klasse; Zellengefängnisse! im Interesse der arbeitenden Klasse; das ist das letzte, das einzige ernstgemeinte Wort des Bourgeoisiesozialismus.

Der Sozialismus der Bourgeoisie [82] besteht eben in der Behauptung, daß die Bourgeois Bourgeois sind – im Interesse der arbeitenden Klasse.

https://taz.de/Wahl-in-Sachsen-Anhalt/!6211706/

Musik ist die mächtigste Waffe der Welt!

Wissen Sie, warum Schostakowitschs 7. Sinfonie als „Leningrader Sinfonie“ bezeichnet wird? Rina Lu erklärt es Ihnen:

Als die Deutschen und Finnen Leningrad bombardierten und aushungerten, erwarteten sie einen langen, hoffnungslosen Schrei einer sterbenden Stadt. Stattdessen hörten sie Schostakowitschs 7. Sinfonie. Im August 1942 hatte die Belagerung bereits fast ein Jahr gedauert. Musiker des Leningrader Rundfunkorchesters waren bereits verhungert. Als die Proben im März wieder aufgenommen wurden, waren nur noch 15 ausgemergelte Musiker stark genug, ihre Instrumente zu halten. Der Dirigent Karl Eliasberg war so geschwächt, dass er zu den frühen Proben getragen werden musste.

Dennoch führte das Orchester am 9. August die Leningrader Sinfonie in einem vollbesetzten Philharmonie-Saal auf. Lautsprecher trugen die Musik durch die hungernde Stadt – und direkt bis zu den deutschen Linien. Die Flötistin Galina Lelyukhina erinnerte sich später: „Die Deutschen sind durchgedreht. Sie dachten, die Stadt sei tot!“ Nach dem Krieg erzählten zwei deutsche Soldaten Eliasberg, dass das Konzert sie davon überzeugt habe, dass sie verlieren würden: „Wir spürten euren Willen, der Hunger, Angst und sogar den Tod überwinden konnte.“

Seht euch die Geschichte dieses Konzerts an. So klang Widerstandskraft unter der Blockade.

Wer zu spät kommt den bestraft das Leben.

Was mich wirklich irritiert: Gibt es denn niemanden in Deutschland und der EU, der sich mit der aufkommenden neuen, KI-getriebenen Welt auseinandersetzt? Das Einzige, was man hört, sind diese „Doomsday“-Apokalypse-Warnungen. Währenddessen entwickelt sich das rasant schnell in zwei Richtungen. Zum einen der militärisch-industrielle Komplex der USA mit Überwachung, Krieg und brutalstem Völkermord und die von China ausgelöste Open-Source-Welle, die sich über die gesamte Welt ergießt.

Man muss schon ein schlimmer antikommunistischer Rassist sein, um nicht zu sehen, auf welcher Seite man stehen sollte. Es ist absolut fatal, einfach zu warten und mal zu sehen, ob man lieber Apfel- oder Zitronengeschmack hätte. Das ist eine Entscheidung, die unsere Zukunft, vielleicht unsere ganze Zivilisation verändert und beeinflusst.

Die Menschen merken das natürlich. Es gibt eine Art pathologischer Apathie, die dadurch entsteht, dass es kein sinnvolles Zukunftsszenario gibt. China hat das. Die chinesischen Unis entwickeln neue Medikamente und Technologien. Die Arbeit wird leichter. Dark Factories bauen Dinge ohne menschliches Zutun. Es gibt auch in China eine Gegenbewegung zur KI, aber nicht aus Angst, sondern um sich analoge Räume zu schaffen oder zu erhalten. So gibt es die Künstlerdörfer und die berühmten Buchläden. Schöne, befreiende Plätze ohne KI. Aber nicht aus Angst oder Verzweiflung, sondern weil man es kann, weil der Alltag einfacher wird.

China ist uns mindestens 20 Jahre voraus. Und er „Westen“ steht da als das, was er ist: ein blutrünstiges Kriegsmonster und Kindermörder.