reverend elvis paskal milletDas ist ein privater Blog. Es wird meine private Meinung wieder gespiegelt! Es findet KEINERLEI kommerzielle Nutzung statt! Bei rechtlichen Fragen bitte eine Email an unten genannte Adresse! Danke! — This is a private Blog!
Kontakt/Contact:   E-Mail:  reverend@undeadnetwork.de

DISCLAIMER : Achtung wir benutzen die Sprache der Erwachsenen!! Die ist manchmal derb, explizit sexuell, politisch kontrovers oder genüsslich beleidigend! Wenn du dich nicht erwachsen fühlst oder bist verlasse bitte diese Seite! DANKE!

 

Bildet Banden – Dezentral und föderiert

Warum Musik frei sein muss.

Jedes Label, jeder Club, Musiker oder Band kennt das. Man hat einen schönen Flyer für eine Veranstaltung erstellt, ein T-Shirt entworfen, was man garantiert nicht bei Omas Geburtstag tragen kann oder jemand hat sich bei der Covergestaltung zu weit(?) aus dem Fenster gelehnt. In den wenigen zentralem Sozialen Netzwerken, die wir alle benutzen müssen, verstößt man so schnell gegen die “Community Standards” und wird seinen Fans kaum noch angezeigt, der Beitrag wird gelöscht oder man wird direkt gesperrt.

Die übermächtigen Techgiganten entscheiden so nicht nur, was gezeigt wird, sondern auch wer Erfolg hat und wer nicht. Oft werden Moralvorstellungen evangelikaler Christen oder zentralistischer Machtstrukturen angewandt und wer das meiste Geld hat, gewinnt ohnehin. Kein Umfeld, in dem neue, aufregende Musik entstehen kann.

Die Lösung kennen wir alle aus dem richtigen Leben. Dezentrale Strukturen.

Jeder Club hat eine Stammkundschaft, jede Band eine Fanbasis, jedes Hausprojekt Bewohner und Freunde. Alle die Leute bilden ein kleines soziales Netzwerk sind aber mit anderen Bands, anderen Clubs und anderen Freundeskreisen genauso verbunden. Bands reisen von Club zu Club, Besucher und Freunde treffen sich mal da und mal da.

Genau so kann auch in der digitalen Welt ein dezentrales, föderiertes Netzwerk aussehen. Ein kleines mini “Facebook” nur für Gleichgesinnte und Freunde. Man kennt und schätzt sich und man weiß was einen erwartet. Wenn ich in einem Netz aus Black-Metal-Fans bin, werde ich kaum Blümchenbilder sehen.

Da das aber superlangweilig wäre (und im echten Leben ja auch nicht so ist) immer nur mit denselben paar Leuten zu chatten und zu teilen, müssen sich die vielen kleinen Gruppen verbinden. Und das funktioniert über die sog. Föderation. All die kleinen Instanzen (so nennt man so ein kleines Netzwerk) verbinden sich über Protokolle mit den anderen kleinen Instanzen. So kann ich im Netz meiner Lieblingsband sein, aber auch anderen Band und deren Fans folgen, liken, kommentieren. Ich folge den Clubs den ich mag oder anderen Interessen, die ich neben Musik noch habe.

Und so ist in den letzten Jahren ein riesiges, weltweites SocialNetwork einstanden, mit über 4 Millionen aktiven Nutzern. Wenn ich einmal bei meiner kleinen bevorzugten Instanz angemeldet bin, kann ich mit allen Nutzern auf der ganzen Welt interagieren, ganz so als wären sie in meinem kleinen Freunde-Netzwerk.

Nach und nach baut man so einen Kreis von Menschen auf die einen wirklich interessiert. Frei und unabhängig und von uns selbst betrieben und Black Metal Bands können endlich wieder am Hexen-Sabbat Jungfrauenopfer erbringen.

Juneteenth and the hypocrisy

Ich bin großer und bekennender Fan der Südstaaten der USA. Hätte der Norden Blues, Country, Soul, Gospel, Rockabilly, Rock’n’Roll und Jazz erfunden, wär das vielleicht anders. Meine erste große Reise war damals Memphis, Nashville und Mississippi und New Orleans, aus oben genannten Gründen.

Ich bin völlig informiert über die Geschichte. Dreieckshandel England – “USA” – Westafrika. Sklaven. Sklavenhandel. Der Beginn des Kapitalismus. Plantagenwirtschaft war der Start der kapitalistischen Ausbeutungsmaschine. Später hat man sie aus Marketinggründen Arbeiter und nicht mehr Sklaven genannt. Das habe ich alles in der Schule gelernt.

Nie hätte jemand gesagt, dass der Süden die “Schuld” trägt. Im Süden war eben mehr Agra und im Norden Handel. Der Norden ist so reich geworden. Im Süden nur eine kleine Schicht der Plantagenbesitzer. Lincoln und Washington waren Sklavenhalter. Man sollte zu seiner Vergangenheit stehen und die nicht schäbig auf einen anderen (auch nicht gerade Unschuldigen) abwälzen.

Die Emanzipationsproklamation, auf die sich Juneteenth bezieht, war ein taktisches Manöver im Bürgerkrieg. Da die europäischen Staaten anfingen sich auf die Seite des Südens zu stellen. Im übrigen wie die Ureinwohner, die in den “Indianerkriegen” von Lincoln und seinen Armeen zu Millionen abgeschlachtet wurden … feine Antirassisten seid ihr da.

Und wenn man diese verquere Logik, darauf anwenden würde, könnte man auch sagen: am 19. Juni 1865 wurde die Sklaverei im Süden abgeschafft, während das ja für den Norden nicht galt und da Sklaven nach wie vor erlaubt waren. Wär natürlich völliger Humbug, aber so wie die Geschichte heute erzählt wird, stimmt sie auch nicht.

Hört mit diesem Bürgerkrieg auf! Es ist ewig her. Vertragt euch. Dann könnt ihr auch die echten Schweine zusammen verjagen!