Nein so dumm sind wir gar nicht.

Aus einem unbekannten Grund wird ja bei manchen im gerade diese eigenartige Doku „Unter dem Radar“ abgefeiert. Also ich habs nicht lange geschafft. Typische Arte Doku wie die jetzt immer sind. Irgendein „hippes“ Thema wird völlig oberflächlich abgehandelt und in die üblichen Vorurteile und Propagandalügen eingearbeitet. Hipster aus Berlin-Mitte zeigen sich ihre iPhones und treffen sich auf dem Chaos Camp, um über Darknet, Bitcoin oder hier Fediverse zu sprechen. Schon der erste Satz im „Westen“ würde es ja Überwachung gar nicht geben, ist ein Grund abzuschalten. Fragt man sich zwar warum Snowden so lang Urlaub in Moskau macht und Assange in Belmarsh? Als dann die übliche chinesische Dissidentin, die von den bösen Kommunisten verfolgt wird, im Park um die Ecke auftaucht, habe ich es beendet. Die kommuniziert nämlich nur noch über die Linuxkonsole und PGP wie alle iPhone Benutzer .. das weiß doch jeder.

Irgendwie ist es schon sehr niedrig und verlogen sich immer als Opfer zu inszenieren

und niemals zu den eigenen Entscheidungen zu stehen. Es ist doch in Ordnung, brauch man doch nicht bellen, wenn man es richtig gemacht hat oder dazu steht.

Immer im Netz einen Nazi zu suchen, der dann beweisen soll, dass man selber keiner ist, ist dann irgendwie kein gutes Zeichen und man verrät mehr über sich selber als über die vermeintlich bösen anderen. Es ist nur noch traurig. https://www.buchenwald.de/47/date/2021/11/26/unertraegliche-relativierung-der-ns-verbrechen/

Ich habe gestern ein Hannah Arendt Buch zurück in die Bibliothek schaffen wollen, schon draußen vor der Tür wurde ich von einem Mann in schwarzer Uniform mit schwarzem Hemd angeschrien, ich solle sofort die Maske auf setzten und meine Ausweise und Zertifikate vorlegen. Kein „Guten Tag“, keine Frage was ich eigentlich will, einfach nur angeschrien. Ich hatte nicht vor deren Regeln zu brechen. Ich wollte nur mein Buch abgeben. Irre. Den Schwätzern im Internet kann ich ja entgehen, aber von denen muss ich mich anschreien lassen, wenn ich in die öffentliche Bibliothek gehen will. Ich werde es nicht mehr tun. Ihr seid zu dem geworden, was ihr nie sein wolltet.

Niemals vergessen – ¡No Pasarán!