There are good news too – es gibt auch gute Nachrichten

Undead Chemnitz benutzt schon seit Längerem das Matrixprotokoll zum Chatten und als Messenger. Es gibt eigentlich im Moment (fast) keine Alternative. Matrix ist open source, dezentral, föderiert und konsequent Ende zu Ende verschlüsselt! An verschieden Unis Standard, kommt es nun auch für das Gesundheitssystem in Deutschland. Wer einen eigenen Server betreut, kann das mit etwas Aufwand selbst aufsetzen oder man nimmt einen der vielen frei zugänglichen Server oder ihr seid an einer Uni, dann habt ihr vielleicht schon einen Zugang ohne es zu wissen. Gute Sache auf jeden Fall!

Germany’s national healthcare system adopts Matrix!

Hi folks,

We’re incredibly excited to officially announce that the national agency for the digitalisation of the healthcare system in Germany (gematik) has selected Matrix as the open standard on which to base all its interoperable instant messaging standard – the TI-Messenger.

gematik has released a concept paper that explains the initiative in full. via https://matrix.org/blog/2021/07/21/germanys-national-healthcare-system-adopts-matrix

Warum Matrix?

Ich über nehme hier einen Text der TU Dresden. Der hier unter CC BY-SA 4.0. Lizenz veröffentlicht wurde. (Vielen Dank an Prof. Dr. Alexander Lasch. der hier offensichtlich viel gute Arbeit leistet)

Also? Warum Matrix? Warum ist das entscheidend? Und warum sollte gerade das universitäre Umfeld da Vorreiter sein? (auch wenn Vorreiter etwas arg beschönigend klingt 😉 )


Warum Matrix und kein anderes Chat-System?

Es gibt sehr viele Dienste und Programme zum instantanen elektronischen Kommunizieren. Matrix wurde ausgewählt, da es sich durch folgende Eigenschaften auszeichnet:

  • Offener Standard (keine technische Sackgasse)
  • Kommunikationsprotokoll für föderierte Echtzeitkommunikation (keine isolierte Lösung sondern wie E-Mail mit weltweiter Konnektivität)
  • Differenzierte Kommunikation möglich (1:1, multiple Teams, themenspezifisch)
  • Dezentralisierte, persistente und interoperable Kommunikation (keine zentralen Kontrollinstanzen, verbindbar mit anderen Protokollen und Tools)
  • Datenschutz: Ende-zu-Ende-Verschlüsselung in 1:1-Gesprächen Standard, in (Gruppen-)Räumen jeweils bei Bedarf einschaltbar
  • Web-Anwendung + Desktop-Client + Mobile Apps vorhanden
    • Die Kontakte auf dem eigenen Handy werden nicht automatisch an Dritte weitergegeben
  • Anbindung an bestehende Authentifizierungssysteme (bspw. der TU Dresden)
  • Bestehende erfolgreiche Sicherheitsauditierung
  • Autonomie und Kontrolle: lokal installierbar (Serverstandort TU Dresden)
  • Erkennen des Anwesenheitsstatus
  • Aktive Weiterentwicklung
  • Aufstrebende Nutzung durch weitere Wissenschaftseinrichtungen (bspw. ein Großteil der deutschen Hochschulen)

Ausführliche Informationen: https://matrix.org/faq/#intro

Ausführliches Fachbegriffs-Glossar: https://matrix.org/faq/#definitions

Hochschulen und Universitäten mit einem Matrix-Dienst:

Text and images are licensed under CC BY-SA 4.0.