Ich glaub, ich mach mal ein Video zum richtigen Verstehen von Statistiken und Prozentangaben

Z.B. bedeutet, wenn 1,9 % der Verweildauertage in Krankenhäusern 2020 durch COVID-19-Patienten entstehen, dass 98,1% der Tage Menschen mit anderen Krankheiten behandelt werden. Ob das die tiefgreifenden Maßnahmen gegen unsere freie Gesellschaft rechtfertigt, sollte jeder selbst rausfinden.

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Analysen zum Leistungsgeschehen der Krankenhäuser
und zur Ausgleichspauschale in der Corona-Krise

Ergebnisse für den Zeitraum Januar bis Dezember 2020
Im Auftrag des Bundesministeriums für Gesundheit


I.2.1 Covid19Fälle insgesamt

Insgesamt wurden im Jahr 2020 172 248 Behandlungsfälle mit der Nebendiagnose U07.1 (Covid19, Virus nachgewiesen)8 behandelt.9 Es sei ausdrücklich darauf hingewiesen, dass es sich um Fälle, nicht Personen handelt, da verlegte Patienten entsprechend mehrfach zählen.

10 Die Patientinnen und Patienten waren im Median 71 Jahre alt (25. bis 75. Perzentil 55 bis 82 Jahre; Tabelle 3). Von allen 172 248 Fällen wiesen 26 268 einen intensivmedizinischen OPSKomplexkode (8980*, 898f*) auf (mit einer durchschnittlichen Verweildauer von 20,3 Tagen, davon 11,0 auf Intensivstation), weitere 120 einen OPSCode für intensivmedizinische Komplex behandlung bei Kindern und weitere 10 037 Fälle in benannten Intensivbetten, die keinen Komplexkode Intensivmedizin aufwiesen, insgesamt also 36 305 Fälle oder 21,1% aller Fälle mit der Nebendiagnose U07.1. 17 376 Fälle (10,1% aller Fälle bzw. 47,9% der intensivmedizinisch behandelten Fälle) wurden für mindestens sechs Stunden beatmet.

Die mittlere Verweildauer der Behandlungsfälle mit COVID19 lag bei 11,2 Tagen, so dass im Laufe des Jahres 2020 1,93 Mio. Verweildauertage erbracht wurden, was 1,9% aller Verweildauertage entspricht. Da in der zweiten Dezemberhälfte jeden Tag rund 2 000 stationäre Aufnahmen stattgefunden haben, ist davon auszugehen, dass am 31.12. noch über 20 000 COVID19Patienten stationär behandelt wurden, die hier nicht berücksichtigt sind. Die Gesamtzahl der Verweildauertage dürfte daher bei knapp über 2 Mio. (pro Überlieger rechnerisch die halbe Verweildauer) und damit 2% aller Verweildauertage gelegen haben. Gemessen an der vorhandenen Bettenkapazität ergibt sich eine durchschnittliche Belegungsquote von 1,3% durch COVID19. Die höchstentagesbezogenen Belegungsquoten gab es in der zweiten Dezemberhälfte mit knapp 5% aller Betten.

Da ich gerade keine Musik machen kann, muss ich nun Mathe machen

und ein wenig programmieren. Mathematik ist ein mächtiges Werkzeug, womit man auch sehr komplizierte Zusammenhänge erfassen kann. Mal ein Beispiel:

Nehmen wir mal einen bizarren Wert: Inzidenz. Daran wird unsere gesamte Gesellschaft gerade gemessen. Also nehmen wir mal die offiziellen Zahlen und machen mal Mathematik damit. Im Moment herrscht eine Inzidenz von 79,5. Also bei 79,5 von 1000000 wurde der Coronavirus binnen einer Woche nachgewiesen. Pro Hunderttausend ist eine komische Referenzzahl, normalerweise nimmt man ja für so was die Prozente. Machen wir das mal: 79,5 geteilt durch 1000 ist gleich 0,0795. Also wurden vorige Woche 0,0795% der deutschen Bevölkerung mit dem Coronavirus getestet. Da die Quarantäne 2 Wochen beträgt (solange ist also der Virus gefährlich für andere im eigenen Körper) nehmen wir also noch den Inzidenzwert der Woche davor dazu tun. Der beträgt, laut RKI 115,4, also 0,1154%. Wenn wir das zusammen rechnen, kommen wir auf 0,1949%. Richtig? Das bedeutet doch das 99,8051% keine erkennbare Krankheit haben.

99,8% der Bevölkerung. Gilt das dann nicht als ausgestorben? Hat mal jemand auf die Rote Liste geguckt?

Wer Angst hat daran zu sterben kann ja noch von den 0,1949% die 2% Sterbewahrscheinlichkeit ausrechnen und kommt so auf 0,003898%.

Also zu 99,997%  wird man nicht an Corona sterben. Wir sollten schnell die Demokratie abschaffen!